Gestern, 14:15
Moin,
der Winter kommt, das Boot ist aus dem Wasser. Was ist zu tun?
Vor oder in der nächsten Saison möchte ich die Elektrik neu machen, dazu hab eich mir mit einer KI einen Schaltplan und eine Materialliste machen lassen; das klappt auf dem Papier erstaunlich gut und ist leicht verständlich.
Nach 49 Jahren hat an meiner Sprinta so ziemliche jeder an der Elektrik rumgebastelt, Zeit alles neu zu machen.
Dann das Deck. Die rutschfesten (haha) Trifflächen sind nicht mehr schön, aber es ist nicht wie bei anderen Booten ein Inlay von z.B. Treatmaster, sondern es ist Gelcoat mit Noppen.
Der Bootabauer meiner Werft meinte, beim Streichen müsste vorher grundiert und angeschliffen werden; dazu müssen die Noppen weg und dann kann man dem Lack ein Granulat beimengen, was für Rutschfestigkeit sorgt.
Oder man beklebt alles mit Teak Ersatz.
Kosten grob geschätzt entweder um die 1.500 oder um die 2.000 Euro + fürs Teak Imitat.
Dann habe ich wieder die KI gefragt, ob es eine Möglichkeit gibt, das Vordeck zu streichen und die Noppen zu behalten. Versuch wär es ja vielleicht wert, Bekleben lassen kann ich es ja immer noch, falls das nicht oder schlimm aussieht :-)
Hier der Vorschlag der Gemini KI:
Schritt 1: Gründliche Entfettung und Wachsentfernung
Gelcoat enthält häufig Polierwachse, Silikone und Tiefenschmutz, die in den Vertiefungen sitzen. Schleift oder streicht man direkt darüber, haftet kein Lack.
Da eine Schleifmaschine die Erhebungen abtragen würde, muss manuell angeraut werden.
Schritt 3: Haftvermittler / Primer auftragen
Damit der Decklack dauerhaft hält, ist auf Gelcoat ein passender Haftprimer ratsam.
Nach der Trocknung des Primers erfolgt der eigentliche Lackanstrich.
Was meint Ihr dazu, wer hat sowas schon mal sleber gemacht oder machen lassen ?
Bin gespannt
Gruß
Klaus
der Winter kommt, das Boot ist aus dem Wasser. Was ist zu tun?
Vor oder in der nächsten Saison möchte ich die Elektrik neu machen, dazu hab eich mir mit einer KI einen Schaltplan und eine Materialliste machen lassen; das klappt auf dem Papier erstaunlich gut und ist leicht verständlich.
Nach 49 Jahren hat an meiner Sprinta so ziemliche jeder an der Elektrik rumgebastelt, Zeit alles neu zu machen.
Dann das Deck. Die rutschfesten (haha) Trifflächen sind nicht mehr schön, aber es ist nicht wie bei anderen Booten ein Inlay von z.B. Treatmaster, sondern es ist Gelcoat mit Noppen.
Der Bootabauer meiner Werft meinte, beim Streichen müsste vorher grundiert und angeschliffen werden; dazu müssen die Noppen weg und dann kann man dem Lack ein Granulat beimengen, was für Rutschfestigkeit sorgt.
Oder man beklebt alles mit Teak Ersatz.
Kosten grob geschätzt entweder um die 1.500 oder um die 2.000 Euro + fürs Teak Imitat.
Dann habe ich wieder die KI gefragt, ob es eine Möglichkeit gibt, das Vordeck zu streichen und die Noppen zu behalten. Versuch wär es ja vielleicht wert, Bekleben lassen kann ich es ja immer noch, falls das nicht oder schlimm aussieht :-)
Hier der Vorschlag der Gemini KI:
Schritt 1: Gründliche Entfettung und Wachsentfernung
Gelcoat enthält häufig Polierwachse, Silikone und Tiefenschmutz, die in den Vertiefungen sitzen. Schleift oder streicht man direkt darüber, haftet kein Lack.
- Reiniger auftragen: Verwenden Sie einen speziellen Entfetter für Bootsbau (z. B. International Super Cleaner oder De IJssel Double Coat Entfetter). Alternativ eignet sich Aceton zur finalen Entfettung.
- Schrubben: Arbeiten Sie den Reiniger intensiv mit einer harten Wurzelbürste oder einer Nylon-Messingbürste in die Vertiefungen zwischen den Erhebungen ein.
- Abspülen: Spülen Sie das Deck gründlich mit klarem Süßwasser ab.
- Wassertest: Spritzen Sie Wasser auf die Oberfläche. Perlt es noch ab, befinden sich weiterhin Wachs- oder Silikonreste in den Rillen. Wiederholen Sie das Entfetten so lange, bis ein durchgehender Wasserfilm stehen bleibt.
Da eine Schleifmaschine die Erhebungen abtragen würde, muss manuell angeraut werden.
- Methode A: Schleifvlies (Scotch-Brite)
Verwenden Sie rotes (mittel) oder graues (fein) Schleifvlies. Das flexible Vlies passt sich den Rillen und Noppen perfekt an, ohne die Spitzen abzuflachen.
- Methode B: Scheuermilch oder Schleifpaste mit Bürste
Tragen Sie eine feine Schleifpaste, Scheuermilch oder flüssiges Schleifmittel auf und arbeiten Sie es mit der Wurzelbürste ein. Dadurch wird das Gelcoat auch in den kleinsten Tälern mikroskopisch angeraut.
Schritt 3: Haftvermittler / Primer auftragen
Damit der Decklack dauerhaft hält, ist auf Gelcoat ein passender Haftprimer ratsam.
- 2K-Epoxid-Primer: Tragen Sie eine dünne Schicht eines geeigneten Primers auf (z. B. International Perfection Microprime oder IJmopox ZF Primer).
- Wichtig: Tragen Sie den Primer sehr dünn auf, idealerweise mit einer kurzflorigen Schaum- oder Feltrolle, und rollen Sie sofort gründlich nach. Trägt man zu dick auf, laufen die Vertiefungen zu und die Rutschfestigkeit geht verloren.
Nach der Trocknung des Primers erfolgt der eigentliche Lackanstrich.
- Lackauswahl: Verwenden Sie bevorzugt einen 2K-Polyurethan-Bootslack (z. B. International Perfection oder De IJssel Double Coat) für maximale UV- und Abriebfestigkeit.
- Optionale Auffrischung der Anti-Rutsch-Eigenschaft: Wenn die Struktur des Decks durch das Lackieren etwas flacher wird, können Sie dem Lack bei der finalen Schicht ein feines Anti-Rutsch-Substrat/Pulver beimischen oder leicht einstreuen.
Was meint Ihr dazu, wer hat sowas schon mal sleber gemacht oder machen lassen ?
Bin gespannt
Gruß
Klaus

